Schülerkontaktstudium (SKS)

Kurzbeschreibung: Im Projekt SKS vermitteln Studierende SchülerInnen der Q11/12 wissenschaftliche Standards und Arbeitstechniken, um sie auf das Studium vorzubereiten.

Zielgruppe: Einstiegsphase (A)

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Ausführliche Projektbeschreibung

Im Schülerkontaktstudium treten Studierende in die Rolle von Lehrenden, um SchülerInnen beim Verfassen ihrer W-Seminarbeiten zu coachen. Dabei verfolgt das Projekt ein doppeltes Ziel: Die SchülerInnen lernen praxisnah und individuell, nach universitären Standards wissenschaftlich zu arbeiten. Auf der anderen Seite können Studierende ihre Fähigkeiten darin erproben und ausbauen, Wissen und Techniken eigenverantwortlich weiterzugeben.

Hohe Abbrecherzahlen belegen eine deutliche Diskrepanz zwischen den Erwartungen von Abiturienten an ihr zukünftiges Studium und den Anforderungen seitens der Universität. Um diese Diskrepanz zu verringern, macht das Schülerkontaktstudium Qualitätsanforderungen im Kontext wissenschaftlichen Arbeitens transparent und hilft gleichzeitig dabei, dass die SchülerInnen sie in ihrem Studium erfüllen können.

Die SchülerInnen werden in den unterschiedlichen Entwicklungsstadien der eigenen W-Seminararbeit im Rahmen von drei Präsenzveranstaltungen an der FAU Erlangen-Nürnberg (März, August, Oktober) betreut. Neben Vorträgen und Übungen zu verschiedenen Themen wissenschaftlichen Arbeitens (Literaturrecherche, Zitieren und Bibliographieren, wiss. Stil, Quellenkritik, Exposé und wiss. Vortrag etc.), kann auch jede(r) SchülerIn Material der eigenen Arbeit einsenden, zu dem der/die betreuende TutorIn anschließend im Einzelgespräch Feedback gibt.

Ergebnisse

Nach dem Start der Pilotphase mit zwei teilnehmenden W-Seminaren im Jahr 2013 hat sich die Zahl der Teilnehmer mit jedem Jahr erhöht, auf zuletzt 31 W-Seminare mit insgesamt über 420 SchülerInnen aus 12 verschiedenen Gymnasien. Damit einhergehend konnte auch das Fächerspektrum sukzessive erweitert werden, aktuell sind 14 Schulfächer vertreten. Das Projekt wird fortwährend von Lehrkräften, den studentischen TutorInnen und den teilnehmenden SchülerInnen evaluiert. Lehrkräfte wertschätzen dabei Kompetenz und Authentizität der TutorInnen und berichten von einer signifikanten Qualitätssteigerung abgegebener W-Seminararbeiten. Die TutorInnen können sich in Lehr-Lern-Situationen üben und haben Gelegenheit, ihr fächerspezifisches Wissen zu vertiefen. SchülerInnen heben besonders das individuelle Feedback zur eigenen Arbeit hervor, aber auch, dass sie Tipps für das Lösen ganz praktischer Probleme erhalten.

 

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Prof. Dr. Boris Dreyer (Koordination)
boris.dreyer@fau.de
+49 (0) 9131 85-25764

Alexander Hilverda
alexander.hilverda@fau.de
+49 (0) 9131 85-22466

Christina Sponsel, M.A.
christina.erika.sponsel@fau.de
+49 (0) 9131 85-25762